Offener Raum

Projektbeschreibung

Dieses Projekt ist ein offener fotografischer Prozess. Kein Setting im klassischen Sinn, keine Kulisse, kein Drehbuch.

Die Aufnahmen entstehen draußen – in der Natur – als bewusster Gegenpol zum geschlossenen Raum früherer Arbeiten. Der Ort gibt Halt, aber keine Regeln. Die Protagonisten bekommen Zeit und Freiheit, um anzukommen, sich einzulassen oder auch Widerstand zu spüren.

In mehreren aufeinanderfolgenden Sets mit unterschiedlichen Outfits verändert sich die Situation langsam. Kleidung kann bleiben, weniger werden oder verschwinden – wenn es sich richtig anfühlt. Es gibt kein Zielbild und keine Erwartung. Jede Entscheidung bleibt beim Menschen vor der Kamera.

Im Mittelpunkt stehen nicht Körper, sondern Zustände: Ankommen, orientieren, zweifeln, weitermachen, loslassen, sein, Rückzug, Leere und Ende.

Die Kamera beobachtet, begleitet, hält fest – ohne zu drängen. Schwarz-Weiß reduziert auf das Wesentliche: Ausdruck, Haltung, Präsenz.

Erotik ist kein Ziel dieses Projektes. Sie entsteht vielleicht nebenbei oder auch nicht. Das Projekt ist eine Einladung, sich selbst im Moment zu begegnen, draußen und ehrlich, in einem offenen Raum. Was entsteht, sind keine Bilder über Nacktheit, sondern Bilder über Sein.

Und ganz wichtig bei diesem Projekt: Es ist nichts für Selbstdarsteller, sondern für Menschen ohne Maske, die sich erlauben, gesehen zu werden.

Was es ist / was es nicht ist

Was es ist

  • ein fotografischer Erfahrungsraum
  • ein klarer, ruhiger Rahmen ohne Druck
  • ein Prozess ohne Zielbild
  • Begegnung auf Augenhöhe
  • volle Selbstbestimmung der Protagonisten

Was es nicht ist

  • kein Erotik- oder Aktshooting
  • kein Projekt mit Erwartung an Nacktheit
  • kein Muttest
  • keine Grenzüberschreitung
  • kein Spiel mit Provokation

Wenn Dich die Teilnahme an diesem Projekt interessiert, spreche mich bitte an.