THEMA DER SEITE
Offener Raum II – Sich wagen.
Du möchtest Deine Sinnlichkeit und Erotik für Dich entdecken? Du verlässt vertrautes Gelände, aber Du bestimmst selbst, wie weit Du gehen möchtest.
Ich bleibe der Fotograf und Beobachter in Deinem geschützten Raum.
Der entscheidende Unterschied zum „Offenen Raum I“:
Im ersten Raum kann Erotik zufällig entstehen. Im zweiten Raum ist sie ausdrücklich ein Thema, mit dem Du Dich beschäftigen möchtest.
Beschreibung des Projektes
Offener Raum II – Die eigene Sinnlichkeit entdecken
Was geschieht, wenn wir unserer eigenen Erotik einen Raum geben?
Einen Raum ohne Erwartungen an das Ergebnis. Einen Raum, in dem wir unsere Wünsche entdecken, unsere Hemmungen hinterfragen und vielleicht den Mut finden, etwas zu erleben, das wir bisher nur gedacht oder gefühlt haben.
Im Offenen Raum II geht es nicht darum, Erotik für die Kamera darzustellen. Es geht darum, die eigene Sinnlichkeit bewusst zu erleben. Allein oder gemeinsam mit einem anderen Menschen. Sich auszuprobieren, sich fallen zu lassen, neugierig zu sein. Vielleicht auch die eigenen erotischen Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.
Ich begleite diese Begegnung mit meiner Kamera. Ich beobachte, ohne das Geschehen bestimmen zu wollen. Dabei entstehen möglicherweise sehr persönliche, intime und erotische Fotografien.
Vielleicht entstehen auch keine.
Nicht die Bilder sind das Ziel. Sondern das, was Du während ihrer Entstehung erleben wirst.
WAS Euch ERWARTET
Es muss nichts Bestimmtes passieren.
Ich kann mir drei Phasen vorstellen. Nicht als starres Programm, sondern als Orientierung.
1. Das eigene Begehren kennenlernen
Zunächst geht es darum, Wünsche, Unsicherheiten und Neugier auszusprechen. Was bedeutet Erotik für Dich? Was reizt Dich? Was macht Dir Angst? Was würdest Du gerne einmal ausprobieren? Was möchtest Du ausdrücklich nicht?
Schon solche Gespräche können eine ungewohnte Nähe schaffen.
2. Mit der Nähe spielen
Hier beginnt das eigentliche Experiment. Vielleicht entsteht Spannung durch Blicke. Durch Abstand, der zwischen Euch oder zu Dir selbst langsam kleiner wird. Bewegung und Musik helfen Euch aufeinander zuzugehen oder auch Euch wieder zu entfernen.
Es könnte auch darum gehen, selbst die Initiative zu ergreifen oder sich ganz bewusst dem Blick eines anderen Menschen auszusetzen.
Nichts davon ist eine Pflicht. Jede Einladung darf abgelehnt werden.
3. Wieder bei sich ankommen
Was hast Du erlebt? Was hat Dich überrascht? Wo warst Du mutiger, als Du dachtest? Wo hast Du eine Grenze entdeckt, die Du vorher gar nicht kannte?
Der Raum endet nicht mit einem Höhepunkt, sondern mit einem bewussten Loslassen. Auch Enttäuschungen dürfen hier ihren Platz haben.
Entdecke Dich selbst
Erotik nicht nur darstellen, sondern erleben.
Du möchtest alleine vor meiner Kamera sein.
Hier geht es darum, wie Du Deine eigene Erotik entdeckst und zum Ausdruck bringst. Vielleicht durch Bewegung, den Umgang mit dem eigenen Körper, durch das Spiel mit der Kamera oder durch das bewusste Erleben von Sinnlichkeit.
Du kommst in Begleitung
Bei zwei Personen vor der Kamera kommt eine weitere Dimension hinzu: Erotik kann zwischen zwei Menschen entstehen. Annäherung, Berührung, gegenseitiges Entdecken, aber auch Unsicherheit, Zurückhaltung und unterschiedliche Wünsche.